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Durch eine Studienveröffentlichung der Veterinärpharmakologie und –toxikologie Zürich kommt Knoblauch immer wieder in die Negativ-Schlagzeilen:
Dort wird angegeben, dass eine toxische Dosis von Knoblauch bei 5g/kg Körpergewicht oder 1,25 ml/kg Körpergewicht während einer Gabe von 7 Tagen entsteht.
Diese Information erscheint allerdings erst, wenn man genauer danach sucht. Auf der Startseite über den Toxizitätsgrad von Allium sativum steht: GIFTIG bis STARK GIFTIG. Diese Information scheint einigen Hundebesitzern schon zu reichen, um zu wissen, dass Knoblauch dem Hund nur schaden kann.
Bei der genannten Mengenangabe heißt dies für einen Hund bei einem Beispielsgewicht von 15 kg 75 g Knoblauch täglich!! Eine Knoblauchzehe wiegt zwischen 2 und 3 g, heißt ich füttere meinem Hund TÄGLICH 25 Zehen Knoblauch!!!
DAS MACHT KEIN HUND MIT!!!!
Knoblauch gehört zu einer der ältesten Heilpflanzen und wurde schon von alters her als Heil- und Stärkungsmittel verwendet.
Knoblauch wird traditionell bei folgenden Beschwerden gerne eingesetzt:
- Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall oder Verstopfung, Blähungen und Entzündungen vom Darm. Knoblauch tötet krankhafte Darmbakterien ab und fördert die Colibakterien (normale Darmbewohner)
- Erkrankungen der Luft- und Atemwege wie Bronchitis, Keuchhusten und Asthma
- Bei Bluthochdruck und Arterienverkalkungen sowie Herzmuskelschwäche.
- Des Weiteren wirkt es wurmtreibend und wird in der indischen Medizin als Kräftigungsmittel eingesetzt.
Wichtige Inhaltsstoffe von Knoblauch:
Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium und Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin B1, B2 und C, Fermente, Inulin und das schwefelhaltig ätherische Öl Allicin. Allicin ist die Verbindung, die den Knoblauchgeruch verursacht und dem die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs zugeschrieben ist.
Eine Anfrage beim Veterinärtoxikologischen Institut der Unversität Zürich wurde von Herrn Prof. Dr. Nägeli wie folgt beantwortet: „Die Fütterung von Knoblauch an Hunde kann sich günstig auf die Gesundheit auswirken. Über die tätsächliche Wirkung als Repellens (Abschreckungsmittel gegen stechende Insekten) weiß ich aber nichts. Empfohlen wird eine tägliche Dosis von 4 g/Hund der frischen Knoblauchzehe. Für Pulver usw. habe ich keine Dosierungsempfehlung“.
Antwort Dr. Korthäuer: „Knoblauchvergiftungen sind mir in 20 Jahren tierärztlicher Tätigkeit bisher nicht untergekommen, obwohl manche Tierbesitzer es schon etwas mit der Knoblauchgabe an ihrem Hund übertreiben“.
Bei uns gilt der Grundsatz VIEL HILFT NICHT VIEL! Deshalb ist in unserem Canis 2000 auch nur eine sehr geringe Menge an Knoblauch enthalten.
Es wurden von uns in unterschiedlichsten Untersuchungen bei Hunden keine klinischen Symptome festgestellt, die zu den Vergiftungssymptomen der Allium sativum gehören. Alle untersuchten Hunde bekommen unser Canis 2000 schon über längere Jahre und waren gesund, so dass mögliche Erkrankungen durch ein Blutbild festzustellen wären.
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