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Biotin ist in fast allen Nahrungsmitteln in kleineren Mengen vorhanden. In tierischen Lebensmitteln sind die größten Mengen zu finden, wie z. B. in Kalbsleber und Lachs. Biotin ist in pflanzlicher Nahrung in ungebundener Form vorhanden und kann dadurch besser verwertet werden. Wir finden es u.a. in Erdnüssen, Sojabohnen und Haferflocken. Es ist ein recht unempfindliches Vitamin, reagiert jedoch bei Hitzezufuhr besonders in Kombination mit einer Säure sehr labil und verliert hier einen hohen Anteil seiner Bioverfügbarkeit. Ein Biotin-Mangel äußert sich in Haarausfall, Schleimhautveränderungen des Darms, die u. a. zu Durchfall führen können, Mattigkeit und Muskelschmerzen. Die Aufgabe des Biotin im Körper ist u. a. der Abbau der Aminosäuren, die Biosythese und die Verwertung von Fettsäuren. |
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